Merkel in China: Pressekonferenz von Kanzlerin Merkel

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德国总理默克尔于 9 月 6 日至 7 日对中国进行国事访问。这是默克尔第 12 次访华。9 月 6 日,德国总理默克尔在北京人民大会堂同中国国务院总理李克强、中国国家主席习近平分别举行会面。


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China wird wohl auch 2019, das wäre dann das dritte Jahr in Folge unser wichtigster Handelspartner sein. Wir haben ein Handelsvolumen von jetzt etwa 200 Milliarden Dollar. Und wir können sagen, dass wir ein leichtes Bilanz-Defizit gegenüber China haben.

Aber das ist überschaubar und der Handel ist eigentlich weitestgehend auch die dann ausbilanziert. Wir haben auch sehr hohe Direktinvestitionen von Deutschland in China. Manchmal gibt es ja bei uns in Deutschland die Diskussion, dass sehr viele chinesische Investitionen da sind.

Aber wenn man sich die Relation anguckt, dann sind die deutschen Investitionen noch sehr viel größer. Und beim beratenden Wirtschaftsausschuss konnten wir uns auch noch einmal davon überzeugen, dass auch sehr sehr gewichtige Investitionen jetzt hier stattfinden.

Zum Beispiel von der BASF, die auch davon profitieren, dass China sich geöffnet hat, dass das klassische Joint Venture Muster nicht mehr durchgehend so praktiziert wird, sondern dass sowohl im Industriebereich. aber auch im Finanzbereich Ausnahmen gemacht werden.

China öffnet auch seine Finanzmärkte. Das ist gilt sowohl für Banken als auch für Versicherungen. Und hier konnten Deutsche auch Teil an dieser Öffnung sein. Die haben sie offen beim Wirtschaftsforum.

Auch über die Dinge, die noch zu regeln sind, gesprochen, sowohl die chinesischen Unternehmen im Blick auf Deutschland. Hier habe ich beruhigend gesagt, dass wir zwei unserer Außenwirtschaftsgesetz geringfügig geändert haben. Aber nicht jede Überprüfung bedeutet das eine Investition versagt wird.

Nur auf wir müssen natürlich bei strategischen oder sensiblen Bereichen ein bisschen hinschauen, was wir tun. Aber chinesische Unternehmer sind uns willkommen. Wir wollen Deutschland und China ja auch ein Beispiel sein, für gute multilateraler Handelsbeziehungen.

Denn wir erleben im Augenblick, dass die Tatsache, dass das amerikanisch-chinesische Handelsabkommen noch nicht fertig ist. Ja, nicht nur China und Amerika beeinflusst, sondern beeinflusst eben auch zum Beispiel uns und auch unsere Firmen. Und deshalb hat Deutschland ein großes Interesse an einem funktionierenden multilateralen Handel, an einer starken WTO aber auch an starken bilateralen Handelsbeziehungen.

Die arbeiten sehr eng zusammen, insbesondere auch in Bereichen der Digitalisierung. Hier geht es darum, dass wir Standardisierung hinbekommen, dass wir sicheren Datentransfer hinbekommen. Und ich glaube es, zeigt es sich noch einmal, dass die Dringlichkeit eines Investitionsschutzabkommens mit der EU auf der Tagesordnung steht.

Da könnte man viele dieser Themen abarbeiten. Wir haben im zweiten Halbjahr 2020 die deutsche Ratspräsidentschaft und werden uns das auch als Schwerpunkt nehmen. Zumal wir dann während dieser Ratspräsidentschaft auch zu einem sogenannten Vollgipfel.

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