Adjektiv, Substantiv, Subjekt - Wortarten und Satzglieder unterscheiden I musstewissen Deutsch

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Was es mit diesen ganzen Dingen auf sich hat und wie man Wortarten und Satzglieder unterscheidet, das erkläre ich euch jetzt.

"Traum über Bonbon laufen, cool." Diese Wortfolge ergibt natürlich keinen Sinn.

Aber jedes dieser Wörter gehört zu einer eigenen Gruppe. Um eine Übersicht zu haben, werden Wörter mit ähnlichen Eigenschaften zu Gruppen geordnet: den Wortarten.

Laufen, essen, singen und kichern haben gemeinsam, dass sie Tätigkeiten oder Geschehen beschreiben.

Sie sind konjugierbar. "ich laufe", "du isst", "wir singen", "sie kicherte". Sie passen sich also an die Person und die Zeitform an.

Wörter, die diese und einige weitere Merkmale erfüllen, werden zur Wortart "Verb" gezählt.

"weil", "obwohl", "und", "aber", . . . erfüllen diese Kriterien nicht. Ich obwohle, du obwohlst? Nee. Dafür verknüpfen sie immer Sätze oder Satzteile miteinander und drücken das Verhältnis dieser beiden Teile zueinander aus.

"Nachdem" sagt zum Beispiel aus, dass ein Ereignis zeitlich vor einem anderen passiert ist. "Nachdem er audgetrunken hatte, warf er das Glas hin."

"Weil", "obwohl", "aber" und andere Wörter, die dieses Merkmal aufweisen, gehören zur Wortart "Konjunktion".

Substantive - oder auch Nomen genannt - erkennt ihr an ihrer Großschreibung. Außerdem hat jedes Substantiv ein festgelegtes Geschlecht, erkennbar in den Artikeln "der", "die" oder "das".

Zum Beispiel: das Bonbon, die Schönheit, der Wurstsalat. Adjektive sind die Wiewörter unter den Wortarten und beschreiben Eigenschaften von Dingen oder Geschehnissen.

Als einzige Wortart kann man Adjektive steigern. Jedes Wort lässt sich meistens genau einer Wortart zuordnen.

"Gelb" ist ein Adjektiv und bleibt es auch immer. "Flasche" ist immer ein Nomen.

Ein paar Sonderfälle gibt es, aber die erkläre ich euch mal in einem anderen Video.

Bei Satzgliedern ist das anders. Ein Satzglied kann aus einem, zwei, drei oder noch mehr Wörtern aus unterschiedlichen Wortarten bestehen.

Satzglieder helfen uns, einen Satz inhaltlich zu verstehen. "Wer macht was, mit wem, unter welchen umständen?"

"Lisa schubst den Kameramann. " "Der Kameramann schubst Lisa. " In beiden Sätzen ist "Lisa" dieselbe Wortart: ein Substantiv.

Aber: Es gibt einen entscheidenden Unterschied. Einmal schubst Lisa und einmal wird sie geschubst.

Ihre Rolle verändert sich. Im ersten Satz ist Lisa der Täter.

Wir nennen dieses Satzglied "Subjekt" und fragen danach mit: "Wer oder was schubst den Kameramann?"

Im zweiten Satz ist sie das Akkusativobjekt - derjenige, der nicht aktiv handelt, sondern etwas erleidet oder von etwas betroffen ist.

Wen oder was schubst der Kameramann? Lisa. Ihre Rolle hat sich also verändert.

Neben dem Akkusativobjekt gibt es noch das Dativobjekt. Um das herauszufinden, fragt man mit "Wem oder was?".

Welche und wie viele Satzglieder es in einem Satz gibt, entscheidet das Prädikat.

Prädikat? Genau. Das Prädikat umfasst alle Verben des Satzes plus Zusätze, die dazugehören.

Das Prädikat schreibt dem Satz vor, welche Satzteile vorhanden sein müssen. Nehmen wir mal das Prädikat "schenken".

"Lisa schenkt" ist ein unvollständiger Satz, denn das Verb "schenken" verlangt neben dem Subjekt noch einen Beschenkten, also das Dativobjekt.

Und natürlich ein Geschenk, ein Akkusativobjekt. "Lisa schenkt dem Briefträger Pralinen." Andere Prädikate fordern dagegen nur ein Subjekt oder ein Subjekt und ein Objekt.

Prädikate regieren also den Satz. Fehlt noch ein weiteres Satzglied - dann haben wir es geschafft.

"die adverbiale Bestimmung" Sie sagt uns, unter welchen Umständen etwas geschieht, und gibt Informationen über Ort, Zeit, Grund und Art und Weise des Geschehens.

Im Unterschied zu den Objekten können adverbiale Bestimmungen einfach so gestrichen werden.

Der Satz wird dadurch nicht unvollständig. Der Satz "Lisa schenkt dem Briefträger Pralinen" kann um viele Informationen erweitert werden.

"Lisa schenkt dem Briefträger heimlich am Mittwoch im Garten Pralinen, weil sie sich entschuldigen wollte."

Noch Fragen? Dann schreibt mir das unbedingt in die Kommentare. Wenn euch das Video gefallen hat, gebt ihm gerne einen Daumen nach oben.

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