WissensWerte: Tourismus und Nachhaltigkeit

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人这一生,也不过短短数十载,在年轻的时候多去看看外面的世界才不枉此行啊。拍美美的照片,不仅仅是给好友看,还是给老年的自己看……


Wir Deutschen reisen gerne und viel. Wer von uns hat nicht ab und zu mal Fernweh, möchte fremde Orte sehen und die Welt entdecken? Tourismus spielt hier und in vielen anderen Ländern eine immer wichtigere Rolle.

Das ist deutlich an den steigenden Touristenzahlen zu sehen sehen: 1950 waren es noch 25 Millionen, 2013 schon fast 1,1 Milliarden! Bis 2030 steigt diese Zahl schätzungsweise sogar auf ca.1,8 Milliarden. Der Tourismus ist deshalb weltweit einer der wichtigsten Wirtschaftszweige. 2012 machte er insgesamt 6.630 Milliarden US-Dollar aus.

Das ist ein Anteil von 9,3 % an der globalen Wirtschaftsleistung. Diese Summe setzt sich vor allem aus drei Teilen zusammen: 1. Aus den direkten Ausgaben der Touristen, etwa für Flugtickets oder Hotels 2. Aus den vielfältigen Vor- und Nachleistungen, die den Tourismus überhaupt erst ermöglichen, z. B. wenn ein lokaler Händler ein Hotel mit Lebensmitteln beliefert.

3. Aus dem Geld, das Menschen durch den Tourismus verdient haben und nun wieder ausgeben. Z. B. wenn sich der Hotelbesitzer einen neuen Fernseher kauft. Tourismus hat viele positive Auswirkungen. Jedes Jahr sorgt er weltweit für Millionen neuer Jobs.

Viele Arbeiten im Tourismus erfordern menschliche Handgriffe, aber nur geringe Investitionen. Das gibt auch kleinen Firmen und gering qualifizierten Einzelpersonen Beschäftigung. Deshalb ist der Tourismus vor allem auch für Entwicklungs- und Schwellenländer wichtig. Er macht z. B. in Thailand und Malaysia zwischen 15 und 20 % der Wirtschaftsleistung aus.

Die Infrastruktur, die für den Tourismus geschaffen wird, kommt auch der heimischen Wirtschaft und Bevölkerung zugute. Schließlich fördert der Tourismus den Kulturaustausch. Aber der Massentourismus bringt auch Probleme mit sich. Sie treten in den Bereichen Wirtschaft, Umwelt sowie Kultur und Soziales auf.

Tourismus kann vor allem für Länder mit sehr gering entwickelter Wirtschaft eine Schattenseite haben. Sie können Güter und Dienstleistungen für den Tourismus oft nicht selbst bereitstellen. Deshalb sind Importe oder Unternehmen aus dem Ausland nötig. Dadurch bleibt wenig Wertschöpfung im Land.

Einen Extremfall stellen dabei All-inclusive-Reisen dar. Sie schließen die Einheimischen von den Gewinnen aus dem Tourismus weitgehend aus. In ökologischer Hinsicht zeigen sich folgende Probleme: Touristische Infrastrukturen zerstören oder belasten die Natur. Die Anreise mit Flugzeug oder Auto sorgt für eine schlechte CO2-Bilanz.

Touristen verursachen viel Abfall. Sie verbrauchen knappe und natürliche Ressourcen wie Wasser in großen Mengen. Touristische Dienstleistungen und Aktivitäten belasten Wasser und Boden. Wo ein Tourist kaum Schaden anrichtet, können Tausende große Zerstörungen verursachen.

Sozial und kulturell gibt es auch Kritik: Je größer die Rolle des Tourismus in einem Land ist, desto mehr Raum nimmt auch der Lebensstil der Touristen ein. Das kann lokale Werte und Traditionen bedrohen. Durch sein Geld hat der Tourist den Einheimischen gegenüber häufig eine dominante Position.

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